Bewerben? Bekommst du hin.
Alles für deine Bewerbung an einem Ort: Schritt für Schritt, Dos & Don’ts, die häufigsten Fragen und ein Glossar. Nach dem Login gibt’s zusätzlich Vorlagen, Checkliste und den Bewerbungs-Generator.
In sechs Schritten zum Platz
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Stelle checken
Bevor du schreibst: Was macht der Betrieb? Was sollst du dort tun? Schau auf die Webseite und notier dir zwei, drei Dinge, die dich wirklich interessieren – genau die kommen später ins Anschreiben.
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Anschreiben: kurz und echt
Eine Seite reicht. Kein „hiermit bewerbe ich mich“, sondern: Warum genau dieser Betrieb? Was kannst du schon? Was willst du lernen? Der Bewerbungs-Generator hilft dir beim ersten Entwurf.
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Lebenslauf aufräumen
Tabellarisch, Neuestes zuerst, maximal zwei Seiten. Ausbildung, Praktika, Kenntnisse, Sprachen. Hobbys nur, wenn sie etwas über dich erzählen.
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Sauber abschicken
Alles in eine PDF, sinnvoller Dateiname, Betreff mit Stellentitel, kurzer Mailtext, seriöse Absenderadresse. Vorher an dich selbst testen.
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Gespräch & Probetag
Zehn Minuten früher da, Handy aus, zwei eigene Fragen dabei. Nervös sein ist normal – das geht allen so.
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Im Praktikum punkten
Pünktlich, nachfragen, mitschreiben, Fehler zugeben. Gegen Ende um Feedback bitten und nach einer Übernahme fragen.
Ein Teil deiner Ausbildung – direkt im Betrieb.
VAmB heißt Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken. Du lernst einen Teil deiner Ausbildung – meist mindestens sechs Monate – in einem ganz normalen Betrieb.
Dein Ausbildungsvertrag bleibt beim Berufsbildungswerk. Du bist also weiter gut abgesichert und hast feste Ansprechpersonen, die dich vorbereiten und begleiten. Berufsschule läuft weiter.
Für dich ist es die Chance, echte Praxis zu sammeln – und oft der Einstieg in eine Übernahme.
So findest du VAmB-Plätze
- In der Stellensuche „VAmB“ wählen – du siehst alle Plätze, die für die VAmB geeignet sind.
- Mit deinem Ausbildungsberuf als Stichwort suchen, z. B. „Büromanagement“ oder „IT“.
- Bei passenden Stellen auf „Bewerbung schreiben“ klicken – der Generator übernimmt Betrieb, Stelle und Anzeigentext.
- Vor dem Abschicken kurz mit deinem Jobcoaching oder deiner Ausbildung abstimmen.
Das macht den Unterschied
Mach das
- Jede Bewerbung auf den Betrieb zuschneiden
- Ansprechperson mit Namen anschreiben
- Beispiele statt Eigenschaften nennen
- Alles in einer PDF schicken
- Seriöse Mailadresse benutzen
- Von jemandem gegenlesen lassen
- Nach 10 Tagen freundlich nachhaken
- Im Praktikum Fragen stellen und mitschreiben
Lass das
- Massenmail an zehn Firmen mit „Sehr geehrte Damen und Herren“
- Text aus dem Internet 1:1 kopieren
- Partyfoto oder Selfie als Bewerbungsfoto
- Zehn einzelne Anhänge oder Handyfotos von Zeugnissen
- Schwächen verschweigen und dann im Gespräch erwischt werden
- Unpünktlich oder ohne Absage nicht erscheinen
- Im Gespräch übers Handy auf die Uhr schauen
- Nach einer Absage aufgeben
Häufige Fragen
Wie viele Bewerbungen sollte ich schreiben?
Lieber fünf gute als zwanzig Standardbriefe. Pro Bewerbung ein passender Einstieg und ein, zwei konkrete Beispiele – der Rest darf gleich bleiben.
Brauche ich ein Bewerbungsfoto?
Nein. In Deutschland ist ein Foto freiwillig. Wenn du eins nutzt, dann ein neutrales, freundliches Foto – kein Selfie.
Was ist der Unterschied zwischen Praktikum und VAmB?
Ein Praktikum ist ein zeitlich begrenzter Einblick in einen Betrieb. Bei der VAmB machst du einen festen Teil deiner Ausbildung im Betrieb, meist mindestens sechs Monate – dein Ausbildungsvertrag bleibt beim Berufsbildungswerk.
Darf ich mich bei mehreren Betrieben gleichzeitig bewerben?
Ja, unbedingt. Sag nur rechtzeitig ab, wenn du eine Zusage annimmst.
Wie lange dauert es, bis ich eine Antwort bekomme?
Meist ein bis drei Wochen. Nach etwa zehn Werktagen darfst du freundlich per Mail oder Telefon nachfragen.
Ich habe eine Lücke im Lebenslauf – was jetzt?
Kurz und ehrlich benennen. Niemand erwartet Details. Wichtiger ist, was du jetzt machst und wohin du willst.
Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an?
Sauber und eine Stufe schicker als die Leute dort im Alltag. Im Büro: Hemd oder Bluse. In der Werkstatt: ordentliche Alltagskleidung reicht oft.
Was ist ein Probetag?
Du arbeitest einen Tag mit und lernst Team und Aufgaben kennen. Der Betrieb sieht, wie du dich anstellst. Sei pünktlich, frag nach, pack mit an.
Ich habe eine Absage bekommen. Und jetzt?
Gehört dazu. Frag nach kurzem Feedback, pass deine Unterlagen an und bewirb dich weiter. Viele Plätze findest du erst beim dritten oder vierten Anlauf.
Wer hilft mir, wenn ich nicht weiterkomme?
Deine Ausbilderinnen und Ausbilder, dein Jobcoaching oder die Koordination der Jobbörse. Nimm deine Unterlagen einfach mit – zusammen geht es schneller.
Begriffe von A bis Z
- Anlagen
- Alles, was du zusätzlich zum Anschreiben schickst: Lebenslauf, Zeugnisse, Bescheinigungen.
- Anschreiben
- Der Brief, in dem du erklärst, warum du zu genau diesem Betrieb willst. Maximal eine Seite.
- Arbeitszeugnis
- Schriftliche Bewertung deiner Arbeit, z. B. nach einem Praktikum. Frag am Ende danach.
- Ausbildungsvertrag
- Regelt deine Ausbildung. Bei der VAmB schließt du ihn mit dem Berufsbildungswerk, nicht mit dem Praktikumsbetrieb.
- BBW
- Berufsbildungswerk – Ausbildungseinrichtung, in der junge Menschen mit Unterstützung eine anerkannte Berufsausbildung machen.
- Berufsschule
- Der theoretische Teil deiner Ausbildung. Läuft auch während der VAmB-Phase weiter.
- Bewerbungsmappe
- Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen zusammen – heute meist als eine PDF-Datei.
- Festanstellung
- Unbefristeter oder befristeter Arbeitsvertrag nach deiner Ausbildung.
- IHK / HWK
- Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer. Sie nehmen die Prüfungen ab.
- Initiativbewerbung
- Bewerbung ohne Stellenanzeige – du fragst einfach selbst an, ob ein Platz frei ist.
- Jobcoaching
- Begleitung durch eine feste Ansprechperson, die dich bei Bewerbung und im Betrieb unterstützt.
- Kooperationsvertrag
- Vereinbarung zwischen Betrieb und Berufsbildungswerk über Zeitraum und Inhalte deiner VAmB-Phase.
- Langzeitpraktikum
- Praktikum über mehrere Monate, oft mit festen Aufgaben im Team.
- Lebenslauf
- Tabellarische Übersicht über deine Schule, Ausbildung, Praxis und Kenntnisse.
- Probetag
- Ein Tag zum Mitarbeiten und Kennenlernen – für dich und den Betrieb.
- VAmB
- Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken: Ein Teil deiner Ausbildung (meist mindestens sechs Monate) findet direkt in einem Betrieb statt.
- Vorstellungsgespräch
- Persönliches Kennenlernen, oft 20 bis 45 Minuten. Bring Fragen mit!
- Übernahme
- Wenn der Betrieb dich nach Ausbildung oder Praktikum fest einstellt.
Kein Begriff gefunden.
Noch mehr für deine Bewerbung
- Anschreiben-Bausteine mit Beispielen
- Lebenslauf: was rein gehört – und wie
- Vorbereitung auf Gespräch und Probetag
- Checkliste zum Abhaken vor dem Abschicken
- Bewerbungs-Generator: Anschreiben aus Mustertexten, direkt passend zur Stelle
- Alle VAmB-Plätze und Praktika in der Region